Erstes Treffen in Dortmund nach Corona-Pause

Ingrid Szablenski (l.) leitete die Versammlung.

Die Wiedersehensfreude stand den Mitgliedern und Gästen ins Gesicht geschrieben. Nach fünfmonatiger Corona-Pause fand am 6. September das 1. Treffen des Kath. Gehörlosenvereins „St. Josef“ Dortmund in der Propsteigemeinde statt.

Gemeinsam mit unserem Gehörlosenseelsorger Pfarrer Hans-Josef Löckmann feierten wir in der Propsteikirche die heilige Messe.

Das Evangelium handelte von der Verantwortung für den Bruder (Matthäus 18, 15-20).

Jesus sprach mit seinen Freunden über die Gemeinde. Die Gemeinde sind die Menschen, die in der Nähe wohnen, an Gott glauben, zusammen beten und füreinander sorgen. Sie sind wie Schwes­tern und Brüder. Jesus sagte weiter: Wenn ein Bruder etwas Schlimmes macht, muss er damit aufhören. Einer aus der Gemeinde soll dann mit dem Bruder sprechen. Hört er dennoch nicht auf schlimme Sachen zu machen, sollten zwei andere Brüder dazu geholt werden. Hilft das nichts, so sollten alle Leute der Gemeinde zusammenkommen und mit dem Bruder sprechen. Hilft auch das nicht, soll der Bruder nicht mehr Bruder sein und auch nicht mehr zur Gemeinschaft gehören. Jesus sagte feierlich zu seinen Freunden: „Amen, ich sage euch, Gott merkt, wenn ihr euch um eure Brüder und Schwestern kümmert.

Gott sieht, wenn ihr euch um eure Brüder und Schwestern Sorgen macht. Wenn ihr euren Brüdern und Schwestern immer helft und zur Seite steht, findet Gott es gut.

Gott würde genauso helfen wie ihr.“

Jesus sagte weiter: „Immer, wenn zwei oder drei Menschen zusammen beten, bin ich bei euch. Darauf könnt ihr euch verlassen!“

Weltweite beunruhigende und traurige Nachrichten

In seiner Predigt ging Pfr. Löckmann näher auf das Evangelium ein.

Überall auf der Welt gibt es zurzeit viele beunruhigende und traurige Meldungen. Da ist zum einen die Corona-Pandemie, die die ganze Welt in Atem hält. Dann hören und lesen wir von der Vergiftung des russischen Regimekritikers Nawalny.

Der amerikanische Präsident Donald Trump heizt die aggressive Stimmung in seinem Land an, anstatt für Frieden und gegenseitiges Verständnis zu werben.

In Solingen tötet eine Mutter fünf ihrer sechs Kinder. Eine junge Frau von 27 Jahren, die wahrscheinlich als Alleinerziehende überfordert war.

Bei allen Beispielen fehlte es an Hilfe, Unterstützung, Toleranz, gutem Zureden sowie Nächstenliebe zeigen.

Am Ende seiner Predigt erinnerte Pfr. Löckmann an ein Zitat von Margot Käßmann: „Das Reich Gottes wird wachsen wie ein Baum, wachsen wie die Liebe! Und doch bin ich sicher: dieser Baum wird unübersehbar sein in unserer Zeit und Welt.“

Nach dem gemeinsamen Kaffeetrinken im Pfarrsaal der Propsteigemeinde begrüßte unsere 1. Vorsitzende Ingrid Szablenski alle anwesenden Gäste und Mitglieder.

Es ist eine andere Zeit, in der wir im Augenblick leben, so unsere Vorsitzende. Die Corona-Pandemie hat uns fest im Griff. Umso erfreulicher war es für Ingrid Szablenski, dass sie fast alle Mitglieder und regelmäßigen Gäste an diesem Nachmittag gesund und munter wiedersehen konnte.

Nach ein paar weiteren Infos und nachträglichen Glückwünschen zu Geburtstagen, ließen wir den Nachmittag gemütlich ausklingen.

Das nächste Treffen findet am 4. Oktober statt.

Elke Stefanie Fast

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