Gottesdienst am 2. Advent in St. Bonifatius in Berlin-Kreuzberg

Vorsitzender Guido Schneider umgeben von Gottesdienstteilnehmerinnen.

Am 6. Dezember haben wir wieder gemeinsam mit Pfarrer Wörl und Frau Kunz-Mosley einen Gottesdienst in der großen Kirche in St. Bonifa­tius in Berlin-Kreuzberg feiern können. Es ist schön, dass wir nach längerer Zeit wieder zusammen finden konnten.

Es hat wirklich alles gut funktioniert und wir konnten einen schönen Gottesdienst zusammen feiern.

Wie immer, hieß es die uns allen bekannten AHA-L Regeln zu beachten, Hände desinfizieren, Maske aufsetzen, sich mit Namen, Adresse, Mail-, Fax- oder Telefonkontakt auf eine Anwesenheitsliste eintragen. Im Gottesdienst sitzen wir mit zwei Meter Abstand.

Die Gehörlosen waren von dem großen schönen Raum in der Kirche St. Bonifatius begeistert. Normalerweise war traditionell die Dezember-Messe mit einem unserer Weihbischöfe oder mit dem Erzbischof ge­plant, aber wegen der Corona Pandemie war es in diesem Jahr nicht möglich.

Die Kapelle im Seniorenstift St. Marien, wo wir sonst den Gottesdienst gefeiert haben, ist wie auch das gesamte Haus in der Lausitzer Straße bis Ende des Jahres geschlossen.

Zuvor hatten sich fast 40 Personen angemeldet. Leider haben wir schon gelernt, dass man mit Corona nicht planen kann. So erreichten mich innerhalb einer Woche 18 Absagen die Gründe waren verschieden. Krankheiten, Krankenhaus, Unsicherheiten und Ängste der alten Leute vor Dunkelheit usw. So waren nur 23 Personen anwesend, leider zu wenig. Ich hoffe, dass bei den nächsten Gottesdiensten im März wieder viele Mitglieder, Freunde und Gäste dabei sein können.

Ganz besonderen Dank geht an Herrn Pfarrer von St. Bonifatius, dass wir hier Gast sein durften. Wir danken auch Herr Kreß (Pastoralreferent) für die Mühe und Arbeit bei der Organisation und Vorbereitung des Gottesdienstes sehr herzlich. Als Dankeschön gab es für jeden eine Flasche Rotwein.

Wir hoffen, dass wir Anfang März in der Kirche in St. Boni­fatius unseren Gottesdienst feiern können. Wir versuchen, dass die Uhrzeiten 14.00 Uhr oder 14.30 Uhr beibehalten werden, damit es draußen noch hell ist.

Normalweise gehen die Menschen jeden Sonntag und an den Feiertagen (z.B. Ostern, Pfingsten usw.) zur Kirche und feiern die Heilige Messe! Die Kirche ist ein Gotteshaus. Jesus ist immer da und besonders, wenn wir die Heilige Messe feiern. Er liebt uns alle sehr. Gott ist unser Vater. Jesus ist unser Bruder. Der Heilige Geist ist die Liebe. Gottes Mutter Maria ist unsere Mutter. Die Erzengel (Michael, Raphael und Gabriel) sind unsere Beschützer.

Gerade jetzt in der schwierigen Zeit ist es wichtig, dass wir uns an unsere Taufe erinnern und uns als Gotteskinder spüren.

Guido Schneider, Katholische Gehörlosen-Seelsorgegemeinschaft St. Marien Berlin

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