So lebt es sich derzeit zu Hause – Berichte aus Fulda

Antje B. backt Brötchen aus unterschiedlichen Getreidearten und Gewürzen.

In Fulda wollte man eigentlich das 30-jährige Bestehen des Mittwochstreffs feiern. Ging aber nicht, weil im Moment keine Treffen stattfinden können. Darum hat man dort eine andere Form gesucht und gefunden, miteinander in Verbindung zu bleiben. Die Treff-Besucherinnen und Besucher wurden gefragt, was sie in dieser Zeit so zu Hause machen. Hier nun eine Auswahl der Antworten der Befragten.

 

Helmut und Erika N.

Wir haben Haus und Garten, da gibt es fast täglich etwas zu tun. Im Gemüsegarten haben wir gesät, gepflanzt und jetzt wird geerntet und Marmelade gekocht. Das macht uns beiden viel Spaß!

Wir gehen aber auch spazieren, trinken nachmittags gemütlich Kaffee. Was wir vermissen, sind die Treffen mit den gehörlosen und auch hörenden Freunden!

 

Werner A.

In der Corona-Zeit habe ich nach der Arbeit mehr Zeit für mein Hobby. Mein Hobby ist das Mittelalter. Ich lese viel über Wappenkunde, Buchmalerei, Sachbücher und Romane. Ich muss das Mittelalter aber auch spüren und bin früher gern auf Mittelalter-Märkte gegangen. Seit Corona geht das nicht. Also übe ich Schwertkampf.

 

Edith K.

Seit dem „Corona“ ist man mehr zu Hause. Man macht den Haushalt und Einkaufen wie immer. Die Schutzmaske stört mich nicht, denn man schützt sich und die anderen. Ich denke an die vielen Menschen, die ihr Leben durch den Virus verloren haben.

Meine Lieblingsbeschäftigung sind Nachrichten im Fernsehen schauen und die Quizsendung „Gefragt – Gejagt“ und Filme schauen. Sonntags schaue ich mir den katholischen und evangelischen Gottesdienst an. Ich pflege meine Pflanzen in der Wohnung und auf dem Balkon. Mit Handy kann man gut Kontakt halten, aber der Kontakt zu Menschen fehlt. Wäre schön, wenn wir uns alle beim Mittwochs-Treff und auch beim Gottesdienst wiedersehen.

 

Kazim R.

Ich bin viel zu Hause und schaue Fernsehen. Ich gehe auch viel spazieren und bin draußen in der Natur.

 

Antje B.

In der Corona-Zeit habe ich keine Behandlungen zuhause, darum muss ich alleine die Übungen machen, damit ich beweglich bleibe. Ich backe sehr gern und Hefeteig ist warm und weich für meine Hände. Oft backe ich Brötchen aus unterschiedlichen Getreidearten und Gewürzen, die früher angebaut wurden. Zum Beispiel Emmermehl oder Dinkelmehl oder ich verschenke selbstgebackenen Kuchen an meine Familie und Nachbarn; die freuen sich dann!

 

Gerda B.

Ich bin allein zu Hause, aber mir ist nicht langweilig. Jeden Morgen lese ich die Lesung und die Bibel und bete. Ich bin nicht allein. Ich stricke viel. Ich mache die Wohnung sauber. Ich chatte jeden Tag mit meinen Freundinnen und meinen Kindern.

Meine Kinder kommen öfter mich besuchen. Wir müssen Abstand halten. Meine Kinder kaufen für mich ein. Ich spiele manchmal Computer-Rommé.

 

Karin, Joachim K. und Eva-Maria S.

Die Corona-Lage hat uns alle total verändert und wir waren schockiert. Jedoch möchte man wohl immer wieder das Beste daraus machen. Ein Glück, dass wir Garten haben und die Gartenarbeit uns oft ruft. Auch um zwei Mütter kümmern wir uns und im Haus hat Joachim immer mit der Renovierung zu tun.

In der Freizeit spielen wir (Mutter und ich) leidenschaftlich amerikanisches Rommee und machen oft Spaziergänge. Kaum zu glauben, wie schnell die Zeit rennt, denn ein halbes Jahr ist fast herum!

Wir wünschen euch allen alles Gute und bleibt gesund.

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